Glück muss man haben | 1988-1997

Von 1988-97 moderierte Wolfgang Lippert die beliebte Unterhaltungsshow „Glück muss man haben“. Es war eines von wenigen DDR TV-Formaten, das nach der Vereinigung Deutschlands vom West-TV übernommen wurde. Bis 1990 im ersten Programm der DDR, später beim MDR ausgestrahlt, wurde die monatliche 90 Minuten-Show besonders im Osten Deutschlands von seiner Fangemeinde treu begleitet.

Das von Evelyn Matt entwickelte Konzept sah folgendes vor:
Drei Prominente Personen, welche die späteren Gäste der Sendung werden sollten, gaben anonym eine Kontaktanzeige in einer Zeitung auf, in der sie indirekt Tipps über ihre wahre Identität gaben. Wer auf diese Anzeige antwortete und meinte erkannt zu haben, wer sich tatsächlich dahinter verbarg, kam in eine große Lostrommel, aus der am Ende der Sendung eine Person „gezogen“ wurde und einen Trabant gewann (später Skoda und VW). Auf dessen Lieferung musste man bekannterweise 12 Jahre warten. Es war die erste und einzige Fernsehsendung der DDR, in der man ein Auto gewinnen konnte. Unter allen richtigen Einsendern fand vor Sendebeginn ein Casting statt, welches den jeweiligen Spielpartner für die drei Prominenten Gäste der Sendung festlegte. Es gab nun drei Spielparteien, jeweils bestehend aus einer prominenten und einer nicht prominenten Person, die während der Sendung unterhaltsame Spiele spielten, einander kennen lernen sollten und somit Punkte sammelten.

Begleitet wurde die Show von mehreren, meist musikalischen, Showacts. Prominente Spielpartner waren beispielsweise Henry Maske, Herbert Köfer, Alfred Biolek, Kurt Felix, Katarina Witt, Uwe Ochsenknecht, Nena, Hape Kerkeling, Roland Kaiser u.v.a. Wolfgang Lippert moderierte neben „Glück muss man haben“ zeitgleich die monatlichen Sendungen „Stimmt´s!“ und „Wetten, dass..?“